{"id":14258,"date":"2019-09-23T19:23:35","date_gmt":"2019-09-23T17:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/muzeumturnov.zpromotion.cz\/?page_id=14258"},"modified":"2019-09-23T19:24:19","modified_gmt":"2019-09-23T17:24:19","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.muzeum-turnov.cz\/de\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"14258\" class=\"elementor elementor-14258\" data-elementor-settings=\"[]\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d36a054 elementor-section-stretched elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"d36a054\" data-element_type=\"section\" data-settings=\"{&quot;stretch_section&quot;:&quot;section-stretched&quot;,&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-84cc43c\" data-id=\"84cc43c\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0bf5ee8 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"0bf5ee8\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><p>Das Museum des B\u00f6hmischen Paradieses in Turnov geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Museen des regionalen Typs in der Tschechischen Republik. Die Anf\u00e4nge der Sammelt\u00e4tigkeit wurden auf Arch\u00e4ologie, Geschichte und V\u00f6lkerkunde gerichtet. Diese Sammlungsfonds bildeten die Plattform f\u00fcr einen regionalen v\u00f6lkerkundlichen Arbeitsplatz. Die Voraussetzungen f\u00fcr heutige Spezialisierung des Turnover Museums auf die Dokumentierung und Pr\u00e4sentation der Edelsteinvorkommen und auf die Geschichte des Steinschleifens und Schmuckwesens begr\u00fcndeten in den 30er Jahren die Sammlungen der Geologie, Mineralogie und der Verarbeitung der Edelsteine und des Schmuckwesens. In diesen Bereichen besitzt heute das Museum die Sammlungsfonds von europ\u00e4ischen Formaten und dem entsprechende Expositionen.<\/p><p>Zur Erweiterung der spezialisierten Sammelbereiche tragen auch die gegenw\u00e4rtigen Aktivit\u00e4ten unseres Museums bei, z. B. die Zusammenarbeit mit den Kunstschulen, weiter die Veranstaltung der Schmucksymposien, die sich auf die Entwicklung der Kontakte mit dem zeitgen\u00f6ssischen Schaffen weltweit konzentrieren, internationale Fachkonferenzen, ausl\u00e4ndische Expeditionen, Ausstellungen in der Tschechischen Republik sowie im Ausland und Edelsteinb\u00f6rsen. Mit diesem Programm \u00fcberschreitet das Museum des B\u00f6hmischen Paradieses nicht nur die regionalen Grenzen, sondern auch die Grenzen der Tschechischen Republik. Ebenso bedeutend ist auch die Leistung des arch\u00e4ologischen Denkmalschutzes im Rahmen unserer Region. Das Museum geh\u00f6rt in den letzten Jahren auch zu den Hauptorganisatoren und Veranstaltern von den Kulturveranstaltungen und Festen in der Region.<\/p><p>Das Museum wurde im Jahre 1886 gegr\u00fcndet. Zum Grund der Sammlungen wurden historische Exponate, Zunft- und Kulturdenkm\u00e4ler, arch\u00e4ologische Funde und Fonds des Stadtarchivs. Die Dauerexpositionen in Bereichen Mineralogie, Geschichte, lebendige Natur, Turnauer Steinschleifen und V\u00f6lkerkunde wurden den Besuchern im Jahre 1963 zug\u00e4nglich gemacht. Demzufolge erh\u00f6hte sich das Interesse f\u00fcr das Museum und auch die Besucherzahl stieg. Im Jahre 1966 wurde dem Museum das Statut eines Kreismuseums erteilt. In demselben Jahre \u00fcbernahm unser Museum auch das Dlask-Geh\u00f6ft (Dlask\u016fv statek) in Dol\u00e1nky und auch seine Verwaltung. Nach Beendung der n\u00f6tigen Sanierungsarbeiten wurde hier im Erdgeschoss des Wohngeb\u00e4udes eine Exposition er\u00f6ffnet. Zur Bereicherung der Ausstellungst\u00e4tigkeit trug der Bau der Galerie im Jahre 1974 und die Installierung des Bildes Pobit\u00ed Sas\u00edk\u016f pod Hrubou Sk\u00e1lou (Die Ermordung der Sachsen unter dem Hrub\u00e1 Sk\u00e1la) von Mikol\u00e1\u0161 Ale\u0161 wesentlich bei. Die Galerie dient nicht nur als ein Ausstellungssaal, sondern auch als ein Vortrags- und Kultursaal.<\/p><p>In den 80er und 90er Jahren kam es zur wesentlichen Erweiterung und zur neuen Konzeption der Dauerexpositionen des Museums und des Dlask-Geh\u00f6fts in Dol\u00e1nky. Das Museum gewann neue Fachmitarbeiter, was einen markanten Fortschritt in der Verarbeitung und der Pr\u00e4sentation der Sammlungen bedeutete. Im Jahre 1992 wurde die weitgehende Renovierung des ehemaligen Gef\u00e4ngnisgeb\u00e4udes zu Ende gebracht, die gute Bedingungen f\u00fcr Aufbewahrung von ca. 130 Tausend Sammlungsgegenst\u00e4nde sicherte. Au\u00dfer der Dauerpflege um die Sammlungsfonds, der Evidenz, der Fachauswertung und Konservierung seiner Sammlungen veranstalten das Museum j\u00e4hrlich etwa 30 Ausstellungen, entwickelt seine eigene Forschungs- und Publikationst\u00e4tigkeit, veranstaltet Fachkonferenzen und Seminare, internationale Schmuck- und Schnitzersymposien, gew\u00e4hrleistet breite fachliche Dienstleistungen f\u00fcr die Forscher und f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und organisiert das reiche Kulturleben in der Region. Das Museum richtet sich auf die Zusammenarbeit mit den Fachinstitutionen bei uns ebenso wie im Ausland. Die Voraussetzungen der Zusammenarbeit sind vor allem spezielle F\u00e4cher und Edelsteinsammlungen aus unseren Vorkommen sowie aus Vorkommen aus der ganzen Welt, weiter die Kollektionen der historischen Schmuckst\u00fccke aus Granatstein und die Kollektionen des gegenw\u00e4rtigen Autorschmucks.<\/p><p>Diese Sammlungen erm\u00f6glichen die Zusammenarbeit mit einer ganzen Reihe der ausl\u00e4ndischen Institutionen sowie auch mit einzelnen K\u00fcnstlern. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit waren z. B. die Schmuckausstellungen und \u2013symposien in den Niederlanden, in den Vereinigten Staaten von Amerika oder die Ausstellung Im Schein der b\u00f6hmischen Granatsteine im Rahmen des Festivals Europalia 1998 in Br\u00fcssel. Im Jahre 2001 wurde dem Museum des B\u00f6hmischen Paradieses in Turnov der Jahrespreis der Kultur der Stadt Turnov erteilt und es wurde auch auf den internationalen Preis in einem EMYA-Wettbewerb \u2013 das Europ\u00e4ische Museenforum in der italienischen Stadt Pisa nominiert.<\/p><p>Seit dem 1. 1. 2003 ist der Errichter des Museums des B\u00f6hmischen Paradieses in Turnov die Region Liberec.<\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Museum des B\u00f6hmischen Paradieses in Turnov geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Museen des regionalen Typs in der Tschechischen Republik. Die Anf\u00e4nge der Sammelt\u00e4tigkeit wurden auf Arch\u00e4ologie, Geschichte und V\u00f6lkerkunde gerichtet. 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